Zimt-und Whisky Pralinen

Mein Vater hatte Geburtstag und was gibt es schöneres, als ein paar selbstgemachte Leckereien aus der Küche zu verschenken.
Diesmal hatte ich mich für Pralinen entschieden. Whisky-Pralinen mussten es auf jeden Fall sein, weil mein Vater sehr gerne Whisky trinkt. Ein klein wenig Weihnachten wollte ich auch verschenken und was passt gut zu Weihnachten? Richtig, Zimt.

Die Pralinen sehen so lecker aus, es ist mir schon echt schwer gefallen nicht zu naschen. Gerade, weil ich weiß, dass die Zimt-Pralinen auch wirklich lecker schmecken. Und ich, als kleine Naschkatze, kann der Versuchung immer nur sehr schwer widerstehen.

Diese Pralinen sind wirklich sehr schnell gemacht und man braucht sich nur an ein paar Temperaturen halten, damit die Schokolade später nicht weiß anläuft. Bei weißer Schokolade ist das Verfahren nicht so kompliziert, da der Kakaobutter-Anteil hier sehr hoch ist. Je dunkler die Schokolade, desto mehr solltest Du die Temperaturgrenzen einhalten.
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Wenn es Dich im Detail interessiert, wie man Kuvertüre richtig behandelt, findest Du die komplette Anleitung hier als PDF:
Kuvertüre behandeln

Rezept für die Pralinen

Zimt-Pralinen

  • 60 ml Sahne
  • 1 Stange Zimt
  • 5 g Kokosfett
  • 110 g weiße Kuvertüre
  • 1 TL Zimtpulver
  • 30 weiße Schokoladen-Hohlkörper
  • 70 g weiße Kuvertüre zum Überziehen
  • 30 g braunen Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Krokant

Whisky-Praline

  • 100 g Kuvertüre, zartbitter
  • 100 g Kuvertüre, Vollmilch
  • 50 g Sahne
  • 50 g Whisky
  • 10 g Kokosfett
  • 30 Hohlkörper, zartbitter
  • 200 g Kuvertüre, zartbitter zum Überziehen

Zusätzlich

Zubereitung der Pralinen

Zimt-Pralinen

Hacke zuerst die Kuvertüre in kleine Stücke und stell die beiden Schalen zur Seite. Währenddessen kannst Du die Sahne zusammen mit der Zimtstange und dem einen Teelöffel Zimt zum Aufkochen bringen.

Nimm den Topf, nachdem die Sahne aufgekocht ist, vom Herd und lasse sie mit verschlossenem Deckel mindestens eine Stunde lang ziehen, damit die Sahne schön intensiv nach Zimt schmeckt.

Wenn die Sahne durchgezogen ist, koche die Sahne noch einmal kurz ohne Zimtstange auf und gieße sie anschließend über die 110 g Kuvertüre. Jetzt gut rühren, damit es eine glatte Masse ergibt und sich die Kuvertüre gut auflöst.

Jetzt kommt zum ersten Mal dein Thermometer zum Einsatz. Die Ganache darf nicht wärmer als 25°C haben, damit der Hohlkörper nicht schmilzt.
Fülle die Masse in einen Spritzbeutel und schneide unten eine kleine Ecke ab. Dann befüllst Du die Pralinen-Hohlkörper bis zur Öffnung mit der Ganache. Achte darauf, dass nichts an den Seiten hinunterläuft. Nun muss die Ganache weiter abkühlen.

Wichtig: Bitte nicht in den Kühlschrank stellen, weil die Pralinen zur Weiterverarbeitung Zimmertemperatur brauchen.

Fülle die restliche Kuvertüre in den Schmelztopf und erhitze sie im Wasserbad. Es reicht, wenn Du den Herd auf mittlerer Stufe einstellst. Lasse das Wasser nicht kochen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, misst Du mit dem Thermometer die Temperatur. Diese sollte nicht 32°C übersteigen. Ist sie zu heiß, nimm den Schmelztopf aus dem Wasserbad und rühre die Kuvertüre kalt.

Wenn die richtige Temperatur erreicht ist, kannst du mit etwas Kuvertüre die Hohlkörper verschließen. Lass die Schokolade ein wenig fest werden und überziehe dann die Praline komplett mit der Kuvertüre.
Nimm immer eine Praline nach der anderen, da sonst die Kuvertüre im Schmelztopf zu schnell abkühlt. Kontrolliere auch immer wieder mit dem Thermometer die Temperatur deiner Kuvertüre. Sollte sie 30°C unterschreiten musst Du sie nochmals im Wasserbad wieder leicht erhitzen, damit Du wieder auf 32°C kommst.

Die fertig überzogenen Pralinen lässt du auf dem Pralinengitter abtropfen. Wenn Du die typische Trüffelpralinen Form haben möchtest, kannst du die Pralinen auf dem Gitter ein wenig hin und her rollen, sobald die Schokolade etwas angezogen hat.

Streue zum Schluss etwas von der Zimt Zucker Mischung und ein wenig Krokant auf die Praline und lasse sie dann komplett aushärten.

Auch hier gilt, bitte nicht in den Kühlschrank stellen. Die Schokolade muss von innen nach außen hart werden, da sie sonst ihren Glanz verliert. Im Kühlschrank würde die äußere Schicht zuerst erstarren und die Kakaobutter hat dann keine Chance mehr den Glanz nach außen zu tragen.

Whisky-Praline

Mit den Whisky-Pralinen verfährst du genauso. Nur die Herstellung der Ganache unterscheidet sich ein wenig.
Koche die Sahne auf und lasse sie dann auf 80°C abkühlen. Dann gib die Sahne zu der gehackten Kuvertüre und rühre, bis die ganze Kuvertüre geschmolzen ist. Anschließend gibst Du das Kokosfett und den Whisky hinzu und rührst alles zu einer glatten Masse. Diese Masse muss ebenfalls wieder auf 25°C abkühlen. Wenn diese Temperatur erreicht ist, kannst Du die Masse wieder mit einem Spritzbeutel in die Hohlkörper füllen.

Das Überziehen und Verschließen der Hohlkörper funktioniert genauso wie bei den Zimtpralinen.

Nun kommt der letzte und aller wichtigste Schritt bei der Herstellung von Pralinen. Das Naschen!
Lass Dir die kleinen Leckerbissen schmecken. Oder verpacke sie und mache jemand anderen glücklich.
Hier geht´s direkt zur Druckversion des Rezeptes. Einfach auf das Bild klicken.

Pralinen Rezept Freebie

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