Quick Tipp: 3 Tricks für schnelleres Aufräumen

Der letzte Beitrag ist jetzt schon ziemlich lange her, ich weiß. Der Mai war einfach absolut nicht mein Monat. Gesundheitlich hat es mich ziemlich getroffen und ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt, um wieder gesund zu werden und mit neu gewonnener Energie weitermachen zu können. Dabei habe ich natürlich nicht nur den Blog pausieren lassen, sondern auch im Haushalt nicht alles geschafft, was ich eigentlich sonst mache. Es gab also einiges, was ich aufräumen musste.

Ordnungshelfer

Kennst Du solche Situationen auch, wo man wenig Kraft, Lust oder Energie hat um allem, was im Alltag auf einen wartet, zu schaffen? Es kann dann ziemlich anstrengend sein erst einmal wieder alles in Ordnung zu bringen.

Manchmal liegt es aber auch gar nicht daran, dass man krank ist oder war, sondern weil man die Bude voll hatte. Wenn man zum Geburtstag z.B. richtig viel Besuch bekommt, hat man hinterher auf sehr viel, was man aufräumen muss.

Um genau das leichter zu gestalten, habe ich heute ein paar Tipps für Dich zusammengefasst. Vielleicht kennst Du ja schon einige davon, aber oftmals geraten sie in Vergessenheit.

Auf die richtige Reihenfolge kommt es an

Wenn man richtig viel aufräumen muss, kann es passieren, dass man in dem unordentlichen Fenster steht und keine Ahnung hat, wo man denn anfangen soll. Das kann ziemlich frustrierend und demotivierend sein. Dann macht man mal hier ein bisschen und da ein bisschen und im Endeffekt hat man nicht das Gefühl, dass man wirklich voran kommt.

Da hilft es dann, dass man sich an eine Reihenfolge hält, die man sich vorher vorgenommen hat. Zwei Beispiele habe ich für Dich hier schonmal aufgeführt.

1. Reihenfolge zum Aufräumen

Eine Möglichkeit ist es mit dem anzufangen, was den größten Effekt bietet. In der Küche könnte das z.B. das Einräumen der Spülmaschine sein. Im Schlafzimmer bietet sich an das Bett frei zu räumen und zu machen. Dadurch wirkt der Raum schon gleich viel ordentlicher und man hat das Gefühl etwas geschafft zu haben.

Danach kann man sich um den Fußboden kümmern. Ein aufgeräumter Fußboden lässt den Raum gleich auch viel sauberer aussehen. Im Anschluss kommen die Oberflächen an der Reihe.

2. Reihenfolge zum Aufräumen

Eine andere Möglichkeit mit dem Aufräumen anzufangen ist z.B. indem man sich zuerst darum kümmert den Müll zu entsorgen. Anschließend kümmert man sich um alle Dinge, die nicht in den Raum gehören. Somit ist der Raum dann von allem befreit, was nicht dort hinein gehört. Zum Schluss kann man sich dann den Dingen widmen, die in den betreffenden Raum einen Platz haben. Man kann sie so ganz einfach wieder an Ort und Stelle räumen, weil nichts, was nicht in den Raum gehört stören könnte.

Kisten und Körbe unterstützen beim Aufräumen

Wenn man ein Zimmer aufräumt, ist es häufig so, dass sich in diesem Zimmer auch Dinge befinden, die überhaupt nicht dort hinein gehören. Wenn ich aufräume, habe ich immer eine kleine Box im Raum stehen, in die ich alle Dinge, die in einen anderen Raum gehören erst einmal hineinlegen kann. Der größte Vorteil, den diese Box bietet ist ganz klar, dass ich nicht für jedes Teil, dass in einen anderen Raum gehört raus laufen und somit das aufräumen unterbrechen muss. Das kostet jedes Mal sehr viel Zeit.

Habe ich den Raum komplett aufgeräumt, kann ich mir die Box schnappen und alles an seinen Platz bringen, Raum für Raum. Ich habe somit sehr viel Zeit gespart, da ich nicht für jedes Teil einzeln gelaufen bin, sondern alles gebündelt weggeräumt habe.

Gehe nie mit leeren Händen

Das ist für mich der wohl wichtigste Tipp, der dabei hilft, dass ein Raum immer aufgeräumt bleibt. Immer, wenn ich den Raum verlasse, um z.B. in die Küche zu gehen, nehme ich etwas mit und lege es an seinen Ort. Jeder Weg, den man mit leeren Händen geht, ist ungenutzte Zeit.

Dabei ist es gar nicht schwer einfach etwas mitzunehmen und wegzuräumen, was eh auf den Weg legt. Das spart einiges an Zeit, die man sonst aufwenden müsste, um zu einem späteren Zeitpunkt aufzuräumen.

So leicht geht´s

Mit diesen einfachen Tipps, kann man wirklich schnell alles aufräumen, bzw. immer in Ordnung halten, sodass man gar nicht so viel Zeit für das Aufräumen aufwenden muss.

Bonustipp

Nutze die Werbung

Abends auf dem Sofa, ein guter Film läuft im TV, der immer wieder durch Werbung unterbrochen wird. Vielleicht kennst Du das? Ich gucke schon lange kein herkömmliches Fernsehprogramm mehr, demnach ist der Tipp für mich nicht hilfreich, aber vielleicht ist er ja für Dich passend.

Immer, wenn der Film von Werbung unterbrochen wird, könntest Du die Zeit nutzen und aufräumen. Das sind dann meist nur ein paar wenige Minuten, die Du dafür aufwendest und hinter kannst Du dich dann wieder auf Dein Sofa begeben und gemütlich den Film weiter schauen. Es kommt einem dann nicht mehr so vor, als hätte man viel Zeit dafür aufwenden müssen aufzuräumen oder sauber zu machen.

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6 Comments

  1. Tolle Tipps. Da ich einen kleinen Fimmel habe, ist mein 0815 Aufräumplan immer passend und manchmal Spanne ich einfach die Freunde nach einer Party mit ein gg
    Liebe Grüße

  2. Das sind wirklich einfache und gute Tipps 🙂 vor allem das der „gehe nie mit leeren Händen“ und mit den Körben/Behältern! Vergesse beim aufräumen trotzdem ständig etwas, laufe also immer wie ein kopfloses Huhn in der Wohnung rum 😀 dabei ist meine Wohnung nicht mal groß. Also danke für die Tipps! 🙂

  3. Liebe Jenny, vielen Dank für deine Tipps. Das mit den Kisten mache ich selbst auch schon lange so. Wenn es ans Aufräumen geht, sind zwei Klappkisten meine Begleiter – in eine kommen die Dinge, die nach oben müssen, in die andere die Sachen, die auf der Etage in anderen Räume (zurück) gehören. Meistens fange ich im Ess-/Wohnzimmer an, wo sich über die Woche oft viele Dinge ansammeln, die eben in andere Räume gehören. Von dort aus trage ich die Kisten nach oben/in die anderen Räume. Für mich ist unser Ess-/Wohnzimmer dann am besten aufgeräumt, wenn vor allem der Esstisch und die Sideboards leer bzw. aufgeräumt sind und wenn keine Jacken/Pullover/Taschen usw. an den Stühlen hängen. Und „niemals leer gehen“ ist ein Grundsatz, den ich auch verfolge. Ob beim Gang nach oben, aus dem Wohnzimmer raus wohin auch immer oder beim Verlassen des Hauses – es gibt immer entweder Müll oder Zeugs, das in den Keller/die Garage soll…
    Fröhliches Werkeln und auf ein gelungenes Aufräumen! Viele Grüße von Anni

    • Mit den zwei Klappboxen ist wirklich eine super Idee. Macht die Verteilung der Dinge nachher bestimmt noch leichter 🙂
      Klingt richtig gut, wie Du das handhabst 🙂
      Liebe Grüße
      Jenny

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