Macarons – mein Angstgebäck

Ist ja nicht so, dass ich Macarons nicht mag, aber mal ganz ehrlich, ich weiß nicht wie häufig ich schon versucht habe welche selber zu machen – Es hat nie funktioniert. Irgendwann hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich einfach zu blöd bin für ein so einfaches Gebäck.

Macarons

Denn Macarons sind einfach. Man muss nur ein paar kleine Dinge beachten. Hätte ich das doch nur vorher schon gewusst, dann wären mir Stunden, die ich in der Küche verbracht habe, ohne einen Erfolg zu feiern, erspart geblieben.

Auch dieses Mal habe ich mich wieder exakt an die Anleitung aus einem Kochbuch gehalten. Die erste Ladung Macarons war wieder nix. Ich wollte schon aufgeben, da hab ich meine Mutti angerufen. Die weiß sicher, was ich falsch mache, oder was falsch im Rezept steht. Und siehe da, ich konnte endlich meine ersten selbstgemachten Macarons genießen.

Macarons

Wichtig ist, dass der Teig im Backrohr trocknet – nicht bäckt. Man kann die Temperatur lieber runter drehen und sie länger drin lassen, als sie hoch zu drehen, denn dann fallen sie zusammen sobald sie den Ofen verlassen.

Große Kunstwerke habe ich jetzt noch nicht geschaffen, aber für mich war es ein kleiner Erfolg und vielleicht auch ein kleiner Sieg 😉

Grundrezept für die Macarons

Zutaten

Für die Macarons

  • 2 Eiweiß gr. M
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Puderzucker
  • 150 g blachierte, extrafein gemahlene Mandeln

Für die Cremefüllung

  • 125 g weiche Butter
  • 1 TL Vanille Paste
  • 150 g Puderzucker

Zubereitung der Macarons

Schlage zuerst das Eiweiß mit einer Prise Salz mindestens 5 Minuten richtig steif auf. Danach kannst Du den Puderzucker und die Mandeln durch ein sehr feines Sieb in das Eiweiß rieseln lassen und es vorsichtig unterheben. Es ist wichtig, dass Du die blanchierten Mandeln nimmst und dass sie richtig fein gemahlen sind. Im Sieb bleibt alles hängen, was noch zu grob ist. Das kannst Du dann in einem Mixer nochmal kurz zerkleinern.

Der Teig für die Macarons wird dann mithilfe eines Spritzbeutels in kleinen Kreisen auf das Backpapier gespritzt. Wenn Du eine Macaronmatte besitzt – umso besser.

Die Macarons müssen für ca. 20-30 Minuten trocknen und der Ofen sollte auf 160°C vorgeheizt werden. Sobald Du das Backblech in den Ofen schiebst, regelst Du die Temperatur auf 130°C runter und nach 15 Minuten Backzeit reduzierst Du die Temperatur nochmals auf 110°C für weitere 15-20 Minuten. Du solltest die letzten 5-10 Minuten häufiger mal reinschauen, denn wenn das Baiser verbrannt ist, sind die Macarons nicht mehr genießbar.

Nach der Backzeit erst auskühlen lassen, bevor Du sie vom Blech löst.

Zubereitung der Cremefüllung

Die weiche Butter in einer Rührschüssel mitsamt der Vanille Paste gut aufschlagen. Anschließend den Puderzucker hinein sieben und unterrühren. Wenn Du zum Beispiel Blaubeer-Geschmack haben möchtest, kannst Du Blaubeeren einkochen (nicht viel so 1-2 EL reichen) lassen. Wenn sie abgekühlt sind hebst Du sie einfach mit unter Deine Cremefüllung. Dann sollte allerdings etwas mehr Puderzucker in Deine Creme, da sie sonst zu flüssig ist und ausläuft.

 

Macarons (Grundrezept)

Macarons (Grundrezept)

Zutaten

    Für die Macarons
  • 2 Eiweiß gr. M
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Puderzucker
  • 150 g blachierte, extrafein gemahlene Mandeln
  • Für die Cremefüllung
  • 125 g weiche Butter
  • 1 TL Vanille Paste
  • 150 g Puderzucker

Zubereitung

    Für die Macarons
  1. Eiweiß mit Salz mindestens 5 Minuten schlagen, damit eine sehr steife Masse entsteht.
  2. Puderzucker und Mandeln in zwei Portionen durch ein feines Sieb in das Eiweiß rieseln lassen und unterheben.
  3. Teig in den Spritzbeutel füllen und in Kreisen auf das Backpapier spritzen (Wenn Du eine Macaronmatte besitzt nur den inneren Kreis ausfüllen - es verläuft noch etwas nach außen)
  4. Backofen auf 160°C vorheizen.
  5. Die Macarons ca. 20-30 Minuten trocknen lassen und anschließend in den Backofen bei 130°C für 15 Minuten backen.
  6. Danach die Temperatur auf 110°C reduzieren und weitere 15-20 Minuten backen.
  7. Blech aus dem Ofen nehmen und Macarons auskühlen lassen bevor man sie vom Backpapier löst.
  8. Für die Cremefüllung
  9. Butter mit der Vanille Paste hellcremig mixen.
  10. Puderzucker hineinsieben und 10 Minuten weiterschlagen.
  11. Nach belieben kann hier noch Heidelbeerpüree untergehoben werden. Dann jedoch ca. 30 g mehr Puderzucker verwenden, da die Masse sonst zu flüssig ist.
  12. Hälfte der Macarons mit der Creme bestreichen und die restlichen Macarons draufsetzen.
http://einfachundkreativ.de/macarons-mein-angstgebaeck/

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