Eingangsbereich organisieren – so einfach geht’s

Ich möchte Dich heute einmal wieder mitnehmen zu einer Kundin. Diese Kundin möchte ihren Eingangsbereich komplett neu organisiert haben. Und da wir unsere Möbel noch nicht zu 100% fertig gebaut haben, habe ich mir gedacht, nehme ich Dich einfach mal wieder mit und zeige Dir, wie die Ausgangssituation aussieht, was für eine Funktion der Eingangsbereich zukünftig haben soll und wie ich das umgesetzt habe.

Viele Wohnungen haben einen eher kleinen Eingangsbereich, in dem Platz für die Jacken vorhanden ist und vielleicht noch ein Schrank hinein passt. Einige andere Eingangsbereiche sind sehr groß oder sehr lang. Was man daraus macht, kommt natürlich immer auf den vorhandenen Platz an.

Die Ausgangssituation

Dieser Eingangsbereich ist meiner Meinung nach relativ große. Es ist Platz für zwei Schränke und eine Garderobe darin vorhanden. Die Schuhe brauchen nicht im Flur aufbewahrt werden, da im Schlafzimmer ein großer Schuhschrank ausreichend Platz vorrätig hat.

Hinter dem Lowboard versteckt sich der Anschluss für das Telefon, weshalb dieses dort zwingend aufgestellt werden sollte. Außerdem kann man so aus allen Räumen schnell die Basisstation mit dem Telefon erreichen.

Außerdem ist dort eine Letter Box aufgestellt, in der die Post schon vorsortiert wird.

Ansonsten sind in den Schränken allerlei unterschiedliche Gegenstände verstaut, die auf dem Flur teilweise gar keinen Sinn machen oder woanders einfach keinen Platz gefunden haben.

Dadurch, dass die Schränke bisher keine „feste Aufgabe“ hatten, hat sich in den Schränken auch durchaus viel Müll angesammelt. Und genau das ist immer eine große Gefahr, wenn die Dinge im Haus keinen festen Platz zugeordnet bekommen, oder vorhandener Platz keine feste Funktion. Dieser Platz wird dann sehr häufig zu einem „aus den Augen, aus dem Sinn – Versteck“ umfunktioniert, was man nach Möglichkeit natürlich vermeiden sollte.

Funktion im Eingangsbereich

Wichtig war es in diesem Eingangsbereich Platz zu schaffen für Dinge, wie Winteraccessoires (Mützen, Schals, Handschuhe). Außerdem sollte das Schuhputzzeug einen festen Platz bekommen, wo es leicht erreichbar ist. Da sich auf dem Flur auch noch ein Ofen befindet, und die Grillanzünder bisher eher in der Gegend rumflatterten, brauchten auch diese noch einen festen Platz, der gut erreichbar ist.
Es sollte auch noch Platz für Dinge, wie Ersatzleuchtmittel und Sondermüll (Altbatterien, defekte Leuchtmittel) geschaffen werden.

Besonders wichtig war es, dass alles gut erreichbar ist und vor allem auch ganz einfach wieder an Ort und Stelle zurück gestellt werden kann. Der Aufwand dafür sollte minimal sein.

Der Anfang

Die einzelnen Basisschritte beim Organisieren hatte ich Dir bereits in einem vorherigen Beitrag erklärt. Um  überhaupt einen Anfang zu haben, habe ich erst einmal die Schränke komplett leer geräumt und dabei gleich die Dinge nach Themen (entsorgen, behalten, anderer Raum) auf dem Boden gruppiert. Anschließend konnte alles, was nicht bleiben sollte auch direkt entsorgt bzw. in den passenden Raum gebracht werden.

Jetzt hatte ich sehr schnell einen Überblick darüber bekommen, was wirklich noch vorhanden und wie viel Platz dafür nötig ist.

Wie geht’s weiter?

Dadurch, dass wir im Vorfeld abgeklärt haben, was der Kundin wichtig ist, konnte ich anfangen die Dinge sinnvoll in die Schränke einzuräumen.

Für das Schuhputzzeug habe ich ganz bewusst eine größere Box gewählt. Zum einen hatten wir so viel Platz übrig und zum anderen sind die Dinge dadurch leicht erreichbar.

Normalerweise würde ich die Mützen und Schals hübsch falten und in eine separate Box einsortieren. Das war in diesem Fall jedoch für die Kundin sehr unpraktisch, da sie nicht gerne faltet und somit das System nicht fortführen würde. Da hier auch nicht viele Dinge vorhanden sind, hat ein Regalboden dafür ausgereicht.

Ganz unten in dem großen Schrank war sogar noch ausreichend Platz vorhanden, dass hier das Weck Glas für die Batterien und die Tüte mit den defekten Leuchtmitteln Platz hat. So kann man diesen Sondermüll hier sammeln und dann zusammen wegbringen.

Das Ergebnis

Die Schränke haben nun noch einiges an Stauraum übrig, dadurch, dass sich nur noch die Dinge darin befinden, die auch wirklich auf den Flur gehören. Das hat mir die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Dinge etwas lockerer einzusortieren, sodass die Kundin sie ganz leicht herausnehmen und nach Gebrauch auch wieder einräumen kann.

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