Döner mal anders – vegan

Eigentlich mag ich Döner nicht. Ich kann nicht mal sagen woran das liegt. Während andere einen Döner esse, hole ich mir dann lieber einen Dürüm. Aber jetzt habe ich endlich eine Variante gefunden, die mir wirklich richtig gut schmeckt.

Vor kurzem war in Bremen ein veganes Sommerfest. Tolle Gelegenheit, um mich mal ein wenig durchzuprobieren, habe ich mir gedacht. Sämtliche Foodtrucks waren natürlich mit endlos langen Schlangen von Menschen ausgestattet – wie soll es auch anders sein? Bei einem Truck war die Ansammlung am geringsten – Döner. Gut, dann probiere ich den mal.

veganer Döner

Meine Version hatte ich einige Tage zuvor bereits gemacht und war ja total begeistert von der veganen Version. Leider muss ich sagen, dass der vegane Döner, den ich in Bremen gegessen hatte einfach nur langweilig war im direkten Vergleich – eben genauso wie es die „normalen“ Döner für mich auch sind.

Vielleicht hätte ja an einem anderen Foodtruck der Döner besser geschmeckt und deshalb war an dem, wo ich stand, die Schlange kürzer (heißt nicht, dass sie nicht lang war). Ich weiß es nicht. Aber eben weil mir das Rezept so gut geschmeckt hat und es ja vielleicht noch andere gibt, die eigentlich gar nicht so auf Döner stehen, möchte ich es unbedingt teilen.

Rezept für den veganen Döner

Zutaten

Für die Auberginen

  • 2 Auberginen
  • etwas Olivenöl
  • 3 Stiele Thymian
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Kreuzkümmel

Für den Tomatenhummus

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 5 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Mandelmus
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Zitronensaft

Ausserdem

  • 2 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Stiele Minze
  • 1 Fladenbrot

Zubereitung

Zuerst heizt Du den Backofen auf 180°C Umluft vor. Dann werden die Auberginen gewaschen und in ca 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Dabei ist es wirklich besser die 1 cm einzuhalten. Ich hatte einige Scheiben zu dünn geschnitten – dadurch sind mir leider einige verbrannt, während die anderen noch nicht fertig waren.

Ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech wird dann mit etwas Ölivenöl eingefettet. Danach kommen die Auberginenscheiben darauf und werden anschließend ebenfalls mit etwas Öl bestrichen.

Damit die Auberginen auch richtig interessant schmecken, kommen jetzt noch Gewürze ins Spiel. Thymian waschen, trockentupfen und dann die Blätter vom Stiel zupfen. Die kannst Du dann auf die Auberginen verteilen.

Die Fenchelsamen müssen zuerst in einem Mörser zerstoßen werden und können dann mit etwas Salz und Pfeffer und dem Kreuzkümmel ebenfalls auf die Aubgerginenscheiben verteilt werden. Wenn du grobes Meersalz verwendest, kannst du das zusammen mit den Fenchelsamen im Mörser zerstoßen und natürlich auch die Pfefferkörner (das Pfefferkorn – ich denke eines wird reichen).

veganer Döner

Im vorgeheizten Ofen dürfen die Scheiben jetzt für ca. 25-30 Minuten brutzeln, bis sie leicht gebräunt sind.

In der Zwischenzeit kannst Du das Hummus zubereiten.

Dafür einfach die Kichererbsen abgießen und zusammen mit all den anderen Zutaten in einem Mixer (oder mit einem Pürierstab) zu einem dickcremigen Mus verarbeiten. Dabei ca. 100-200 ml heißes Wasser einrühren.

Zum Schluss ein wenig nach Geschmack salzen.

Das Fladenbrot schmeckt mir besser, wenn es kurz angeröstet ist. Ich habe es in einem Toastergrill geröstet, es geht aber auch wunderbar im Backofen.

Schneide die Tomaten und Zwiebeln in Scheiben und wasche die Minze. Zupfe die Blättchen von den Stielen ab und belege jetzt Deinen Döner mit allen Zutaten. Zuerst mit Hummus bestreichen und dann die Auberginenscheiben, Tomaten, Zwiebeln und Minzblättechen zwischen die Hälften geben.

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Zutaten

    Für die Auberginen
  • 2 Auberginen
  • etwas Olivenöl
  • 3 Stiele Thymian
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Für den Tomatenhummus
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 5 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Mandelmus
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Zitronensaft
  • Ausserdem
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Stiele Minze
  • 1 Fladenbrot

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Aubergine waschen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Backpapier mit Olivenöl einfetten und Auberginenscheiben darauf verteilen.
  4. Mit einem Pinsel die Scheiben mit Öl einpinseln.
  5. Thymian waschen, trockentupfen und die Blätter vom Stiel zupfen und auf die Auberginen verteilen.
  6. Fenchelsamen im Mörser zerstoßen und zusammen mit dem Kreuzkümmel und etwas Salz und Pfeffer auf die Auberginenscheiben verteilen.
  7. Im vorgeheizten Ofen für 25-20 Minuten garen bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Währenddessen die Kichererbsen abgießen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer zu einem Mus verarbeiten. Dabei nach und nach ca 100-200 ml heißes Wasser einrühren, bis der Hummus dickcremig ist.
  9. Zum Schluss etwas salzen.
  10. Das Fladenbrot kurz im Ofen oder einem Toastergrill rösten. Danach vierteln und aufschneiden.
  11. Tomaten in Scheiben schneiden, Minze waschen und Blättchen abzupfen und Zwiebel in Ringe schneiden.
  12. Fladenbrot mit Hummus bestreichen und die Auberginenscheiben zusammen mit den restlichen Zutaten zwischen die Hälften geben.
http://einfachundkreativ.de/doener-mal-anders-vegan/

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5 Comments

  1. portapatetcormagis

    Das klingt super lecker! Ich darf es bloß nicht als veganen Döner anbieten 😉 Mal schauen, wie ich das gefüllte Fladenbrot nennen könnte, damit der Herr des Hauses das auch probiert 😀

    • Meiner war auch sehr skeptisch. Als ich meinte, dass der vegan ist, fragte er, ob ich die Anti-vegan Tabletten noch im Haus hätte, weil er angst hat, dass er sich sonst den Magen verdirbt.
      Mutig hat er es probiert und danach noch einen Zweiten gegessen 😉

  2. So etwas ähnliches habe ich mal in Paris, im jüdischen Viertel gegessen. Das war auch total lecker. Ich denke die tollen Zutaten machen es einfach. Liebe Grüße Anja

  3. Wahu! Dein Blog ist echt super schön!

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